ZBS - Zukunfts Bahn Szenario

ZBS - Zukunfts Bahn Szenario

Im Fach Invention Design entstand ein Szenario zum Zugfahren in der Zukunft. Unter anderem wird über Displays in den Sitzen und Augmented Reality durch die Google-Brille die Navigation erleichtert und der Reisekomfort erhöht.

 

Derzeit fahren mehr als 2,5 Milliarden Menschen jährlich mit der Bahn. Das sind fast sieben Millionen Menschen am Tag.



Dennoch bestehen beim Bahnfahren viele Probleme. Lange Warteschlangen an den Ticketschaltern, defekte Automaten oder unverständliche Interfaces vermindern den Reisekomfort schon vor Antritt der Fahrt. Außerdem fällt die Zurechtfindung auf dem Bahnhofsgelände manchmal schwer. Im Zug stören ständige Fahrkartenkontrollen, akkustische Durchsagen sind oft nicht ausreichend und eine genaue Streckenübersicht ist nicht gegeben.



Lösungskonzept

Um die Bahnfahrt zu erleichtern haben wir ein Szenario vom Ticketkauf bis zur Ankunft am Zielbahnhof erstellt. Dabei haben wir folgende Technologien angewandt:



Das Zugticket kann entweder über die ZBS-App, am Fahrkartenautomat oder am ZBS-Schalter gekauft werden.



Die Google-Brille verbindet sich mit ihrem Smartphone und der Reisende wird durch Pfeile zum Bahnhof und anschließend zum richtigen Gleis navigiert.



Am Gleis wird die Reisende über die Google-Brille informiert,
in welchem Abteil die meisten freihen Plätze vorhanden sein werden.



Diese Information wird vom fahrenden Zug über die ZBS-Zentrale an das Smartphone des Reisenden weitergeleitet.


Ein Drucksensor im Sitz erkennt den Fahrgast und dessen Smartphone stellt via NFC eine Verbindung zum System her. Dieses registriert, ob eine Fahrkarte gekauft wurde. Das Zugpersonal bekommt angezeigt, welche Sitze belegt sind und welche Fahrgäste kein Ticket über die ZBS-App gekauft haben. Eine Verbindung zwischen Smartphone und Display wird hergestellt um dem Fahrgast Informationen zu seiner Reiseroute anzuzeigen.



Die ZBS-Zentrale ruft ständig die aktuelle Position des Zuges ab. Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke werden dann an das Smartphone des Fahrgastes übermittelt und  über die Google-Brille angezeigt.



Am Display erhält der Reisende eine Streckenübersicht. Er kann außerdem direkt Umbuchungen vornehmen, auf sein ZBS-Konto zugreifen und wird über  Verspätungen informiert.

 

Ausblick


Das ZBS-Konzept wäre auch auf andere Bereiche anwendbar. So könnte man zum Beispiel am Flughafen zum Check-In und zum Terminal navigiert werden. Genauso könnte durch unser Konzept auch das Busfahren erleichtert werden.