Designing for agency in the realm of the attention crisis

Designing for agency in the realm of the attention crisis

Ein Vorschlag für Entwurfsmuster in der Interface Gestaltung, zur Stärkung der Handlungsmacht der BenutzerInnen

Einer Studie zufolge schauen in Deutschland rund 40 Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 24 Jahren mehr als 50 Mal pro Tag auf ihr Smartphone [1]. Technische Geräte wie das Smartphone sind ubiquitär, die Auswirkungen der Nutzung spürbar. In der Arbeit wird der aktuelle Status Quo in der Gestaltung und Nutzung von allgegenwärtigen Technologien hinterfragt. Verschiedene Designrichtungen werden exploriert um zu erkennen an welchen Punkten die Handlungsmacht der BenutzerInnen durch den Einsatz von Interface Gestaltung gestärkt werden kann. Das Ziel dieser Arbeit ist, den Blick für die Thematik durch einen visuellen Impuls zu schärfen. Die Betrachtungsweise wird durch Design Alternativen zugänglich gestützt.



Der Anwendungskontext ist der Bereich der Aufmerksamkeitskrise. Aus der Arbeitshypothese „Durch einen Gestaltungsansatz, der die Handlungsmacht von BenutzerInnen ins Zentrum stellt, kann eine verträglichere Nutzung von digitalen Produkten und Medien entstehen.“ leiten sich die Design Prinzipien ab. Beide Teile bilden das Fundament für die Gestaltung der Entwurfsmuster. Die Gestaltungslösung ist je ein ausgearbeitetes Beispiel welches dem jeweiligen Pattern zugeordnet wird.

Die Sammlung kann und soll bearbeitet und erweitert werden. Die Bachelorarbeit stellt nicht den Anspruch, dass die vorgeschlagenen Lösungen als Rezept oder Richtlinie verstanden werden. Im Gegenteil: Die genaue Anwendung des Musters muss von den DesignerInnen an das jeweilige Problem und dessen Kontext angepasst werden.


Quelle:
[1] Bitkom. (n.d.). Wie häufig schauen Sie pro Tag auf Ihr Smartphone?. In Statista - Das Statistik-Portal.