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Klassenzimmer 2.0

Eine Reportage im Deutschlandradio Kultur, in deren Zusammenhang auch das Thema „Klassenzimmer” Erwähnung findet:

Im Oldenburger "Haus des Hörens" testen Hörgerätehersteller aus aller Welt ihre neuesten Prototypen. Denn in dem Simulator können verschiedenste Klangsituationen simuliert werden. Und auch für Künstler ist der Raumakustik-Simulator interessant.”

...

„Häufig liegen Lernprobleme an der schlechten Akustik im Klassenzimmer. Halleffekte erschweren die Verständlichkeit, ermüden, die Kinder schalten ab. In der Grundschulklasse hängen jetzt schalldämpfende Elemente. Ein paar Euro - und das Lernklima hat sich erheblich gebessert.”

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1013948/

1. Der Pionier Seymour Papert

mit seiner Entwicklung „Logo” und seinem im Jahr 1980 erschienen Buch „Mindstorms. Children, Computers and Powerful Ideas”. Zentrale Figur in der Sprache Logo, die bereits 1960 erdacht wurde, ist die „Turtle”, die mit einfachen Befehlen über den Bildschirm bewegt werden kann: „forward 100, right 90” usw.

http://de.wikipedia.org/wiki/Logo_(Programmiersprache)

Bitte auch beachten: „The Children's Machine: Rethinking School in the Age of the Computer” von 1992.

http://www.papert.org

 

2. Alan C. Kay und sein bereits 1968 erdachtes „Dynabook”.

http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
http://en.wikipedia.org/wiki/Dynabook

Seine Projektbeschreibung aus dem Jahr 1972 mit dem Titel „A Personal Computer for Children of All Ages” findet sich hier:
http://www.mprove.de/diplom/gui/Kay72a.pdf

 

3. Alan C. Kay und andere zusammen mit Apple Inc. am MIT: „The Vivarium Project” aus dem Jahr 1986: „Future use of the computer will entail using networks and the program explores exemplary curriculum designs for groups and for working with knowledge bases.”
http://www.beanblossom.in.us/larryy/VivHist.html

 
4. Die erste erwähnenswerte Hypermedia (!) Arbeitsumgebung in Deutschland stellt „Das grüne Klassenzimmer” dar, das zwischen 1990 und 1994 entwickelt wurde. Nutzergruppe waren Schüler der 3. und 4. die Klassen. Die auf Hypercard basierende Umgebung stellt erstmals eine Datenbank mit Werkzeugen zum Suchen, Finden von Informationen zur Verfügung.

5. Alan C. Kay, Ted Kaehler, Dan Ingalls entwickeln 1996 „Squeak”, das auf Smalltalk basiert und als Open-Source Projekt angelegt ist. Besonderheit in „Squeak” ist die Erweiterung „E-Toys

” die sich ähnlich wie Logo an Kinder wendet. „Squeak” kommt auch auf dem OLPC-Laptop (auch bekannt unter „100-Dollar-Laptop”) zum Einsatz.
http://www.squeak.org

 

6. Besondere Aufmeksamkeit verdient auch das Konzept des OLPC-XO-1-Laptops, entwickelt am MIT. Der erste Prototyp wurde von Nicholas Negroponte (Direktor MIT) und Kofi Annan (UNO-Generalsekretär) auf dem zweiten Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) im Jahr 2005 vorgestellt.
http://laptop.media.mit.edu/

so weit ich das verstanden hab ist das ne art facebook für lehrer...

als link: http://www.classroom20.com/

Die Medienoffensive Schule II wurde vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport initiiert und soll dazu beitragen, den sinnvollen, fächerintegrativen Einsatz der neuen Medien und eine moderne Medienbildung schrittweise in allen weiterführendeu Schulen zu verankern. Noch wesentlich weitgehender als bisher sollen die neuen Medien in die Didaktik der Unterrichtsfächer und in die methodische und organisatorische Gestaltung des Unterrichts integriert werden.

Howard Rheingold ist Sozialwissenschaftler und Autor. Er befasst sich seit Jahrzehnten mit den soziokulturellen und politischen Auswirkungen neuer Technologien und den dadurch ermöglichten Kommunikationsformen...

In seinem socialmediaclassroom vereint er soziale Netzwerke die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.