Drips - Eine mobile Applikation für Diabetiker

Ein Interfacekonzept für Diabetiker.

Ein Video, dass einen Tag im Leben unseres Nutzers anhand eines konkreten Usecases veranschaulicht und einige der verwendeten Gesten zeigt.

 

Aufgabenstellung

Ziel des Kurses "Interface Design 1" war es ein Interfacekonzept für medizinische Devices/Gadgets/Applikationen zu entwickeln, das unter anderem zur Überwachung, Diagnose, Dosierung und Pflege dienen soll.

 

Konzept

Für eine lückenlose Dokumentation des Krankheitsverlaufs eines Diabetikers ist bisher ein hoher Zeitaufwand vonnöten, den viele der überwiegend älteren Patienten nicht bereit sind auf sich zu nehmen. Durch bewusste oder unbewusste Verfälschung der gemessenen Blutzuckerwerte entstehen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Arzt und Patient, die die Gesundheit negativ beeinflussen können. Das Wohlbefinden eines Diabetikers hängt größtenteils von seiner eigenen Verantwortung ab. Je mehr sich der Erkrankte mit seiner Krankheit beschäftigt, desto ausgeprägter ist sein Verantwortungsbewusstsein und umso leichter fällt das Management. Wir wollten eine mobile Applikation, ein Produkt, entwickeln, das sich subtil in den Alltag eines Diabetikers einbindet und die Dokumentation und Verfolgung des Krankheitsverlaufs bequem macht. Die Krankheit soll nicht mehr als Last, sondern als Teil des Lebens gesehen werden. Wichtiger Teil unseres Konzepts ist es das System adaptiv zu machen: Typ 1 Diabetiker sind meist seit ihrer Geburt nicht in der Lage Insulin zu produzieren und müssen daher früh lernen mit der Krankheit umzugehen. Das heißt unsere Applikation wächst mit dem Nutzer mit (gewisse Funktionen müssen sich je nach Nutzer anpassen) und es besteht die Möglichkeit die Geräte innerhalb der Familie zu synchronisieren.

 

Messung

Momentan werden Geräte entwickelt, die den Prozess der Blutzuckermessung automatisieren. In unserem Konzept nehmen wir ein solches Gerät als gegeben. Es sendet in einem festgelegten Intervall und nach Wunsch des Nutzers Daten an das Endgerät. Somit wird analoge Schreibarbeit erspart und die Hauptfehlerquote sinkt auf ein Minimum. Arzt und Patient haben lückenlosen Einblick auf den Werteverlauf und sind sich sicher, dass jede Messung korrekt protokolliert wurde.

 

Sync



Navigationsprinzip

Die verschiedenen Inhaltsseiten "Insulinrechner", "Ernährungsplan" und "Optionen" verbergen sich jeweils in einem der drei Ränder, die durch die nativen iOS Gesten auf die Hauptbenutzerfläche gezogen werden können. Des weiteren gibt es zu jeder dieser Ebenen auch eine zweite, sich darunter befindliche Ebene, die Sekundärinformation beinhaltet. Durch Drehen des Smartphones gelangt man in die kontextsensitive Graphenansicht. Der Grund für das Verbergen dieser Funktion ist, dass man erst durch eine bewusste Geste die Fakten seiner Krankheit zu Gesicht bekommen soll und nicht jedesmal schon im Startscreen mit einer graphischen Interpretation seines Krankheitsverlaufs konfrontiert wird. Gerade bei der Kinderversion wird negatives Feedback so weit wie möglich reduziert. Durch eine Shake Geste erhält der Nutzer Krankheitsrelevante Tips und Tricks für den Alltag. 

Layers

Gesten

 
Drag to reveal
 
Rotate to get stats
 
Shake to get hint

 

 Logo 

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 Logokonstruktion

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App Icons für Kind und Eltern

Logo_3