vanguard – Konzept zur Neugestaltung des Fahrpults einer E-Lokomotive

Neue Hierarchisierung von Informationen, ein überarbeitetes Bedienkonzept und eine verbesserte Ergonomie ermöglichen einen nutzerorientierten, sichereren und komfortableren Arbeitsplatz.

Das Konzept basiert auf den Erkenntnissen einer intensiven Analyse der
aktuellen Fahrpulte, den Abläufen vor, während und nach der Zugfahrt und
der Beobachtung von Lokführern in Fahrsituationen. Der ständige Blick des Lokführers auf die Strecke ist essentiell für die fehlerfreie Verrichtung der Fahraufgabe.

 

 

 

Um eine vertraute und intuitive Bedienung beim ständigen Fokussieren auf den Streckenverlauf zu gewährleisten, werden weiterhin haptische Bedienelemente verwendet.


Analyse


Zusammen mit dem Gesamtlayout des Fahrpults, bei dem der Fahrer etwas nach weiter vorn positioniert sitzt, wurden sie in Form und Funktion hinterfragt und neu gestaltet. Zentrales Element im Führerstand ist eine Konsole, auf der sich die Hauptbedienelemente und die Displays befinden. Um eine verbesserte Ergonomie zu gewährleisten, ist diese in der Höhe, im Winkel und in der Entfernung verstellbar.


ergo


Darüber hinaus wurden Lösungen für die Aufbewahrung verschiedener Gepäckstücke und anderer Utensilien entwickelt.
Klare Linien, stumpfe Winkel und große Flächen geben dem Fahrpult eine sichere und stabile Anmutung. Diese Gestaltungsmerkmale werden auch in der Interface-gestaltung aufgegriffen.

Die primären Fahrinformationen sind mittels eines Head-up-Displays in das Sichtfeld des Lokführers verlegt. Dabei entsteht ausreichend Platz und eine gute Sichtbarkeit, ohne dabei Signale oder den Verlauf der Strecke zu verdecken.


Analyse


Dadurch wechselt der Lokführer die Blickrichtung nur minimal und muss lediglich mit den Augen nah- oder fernakkomodieren, um alle wichtigen Fahrinformationen zu erfassen. Die Kommunikation über den Streckenfunk wurde von Grund auf erneuert und funktioniert nun über eine Freisprechanlage.