Musikvisualisierung Happy End von Parov Stelar

Visualisierung eines Songausschnitts aus Happy End von Parov Stelar.

 

In diesem Projekt ging es um die interdisziplinäre Aufgabe Musik zu visualisieren. Um Erkenntnisse, Wissen und Erfahrungen aus anderen Bereichen, in diesem Fall der Musik, zu gewinnen, müssen solche Prinzipien untersucht und übertragen werden. Wir beschäftigten uns mit weitgehend minimalistischen Musikstücken und versuchten akkustische Strukturen sowie die musikalische Grammatik auf eine visuelle gestalterische Syntax zu übertragen und eine möglichst exakte Wiedergabe des Originals zu erzielen.

Um das Musikstück zu verstehen, wurden nach der Auswahl des Liedes Einzelteile wie Instrumente, Noten, Tonhöhen, Stimmung, Amplitude und Lautstärke, die in jedem Musikstück stecken, untersucht und eine eigene Notation erstellt. Diese sollte später als Vorlage dienen, um die gesammelten Erkenntnisse auf die Visualisierung zu übertragen.

Als Ergebnis der Auswertungen und Analysen ging eine relativ genaue Notation hervor, in der man die Instrumente, Tonverläufe, Takte und Geschwindigkeiten des Stücks ablesen und vergleichen konnte.

Im weiteren Projektverlauf war das Ziel eine sinnvolle Verbindung über die Notation zu schaffen und ein System zu entwickeln, das die ausgewerteten Eigenschaften optimal ausschöpft.

Um Musik visuell verständlich zu machen zeigen wir die Töne, bzw. das Gesamtstück nicht komplett entfremdet von der Originalnotation sondern transformieren und transportieren die vorhandenen Noten und Töne in eine dreidimensionale Bühne und sehen die Reihe der gespielten Töne als den Weg, den ein Musikstück geht.

 

Verwendete Tools: Illustrator, Cinema 4D