drops.

Simulierte Regentropfen auf einem Multitouchtisch durch Verwendung einer Kinect und des Programms Processing

einführung.

Die Aufgabe im Fach Drei-Dimensionale Grundlagen im medialen Raum, unterrichtet von Franklin Hernandez-Castro, bestand darin, eine interaktive Anwendung unter Verwendung von einer Kinect, einem Multitouchtisch und Processing, zu gestalten. Der Vorteil der Kinect ist, dass diese über die Möglichkeit verfügt die nähste Stelle im Bereich ihres Sichtfeldes zu ermitteln, womit in diesem Projekt die Position des Fingers erkannt, errechnet und verwendet wurde.

 

idee.

Nach vielen Unterrichtsstunden und der Einführung der physic library entschlossen wir uns, etwas realistisches das jedem bekannt ist zu simulieren. Ausgangspunkte waren die bereits erschlossenen Codes und erstellten Hausaufgaben in Processing. Wir filterten unsere Ideen und kamen zu dem Gedanken, Regentropfen darzustellen und diese durch eine Anziehungskraft, die als Ersatz zur Gravitationskraft verwendet wurde, bei Eindrücken des gespannten Tuchs, wirken zu lassen. Dadurch fließen die Tropfen in die tiefste Stelle und hinterlassen durch eingesetzte kleine optische Tricks Wasserspuren. Unterstützt wird dies durch den Sound eines tropfenden Wasserhahns, der ab einer gewissen Anzahl von angesammelten Tropfen, beginnt zu laufen.

 

umsetzung.

Die Regentropfen entsprechen erstellten Partikeln, die frei platziert wurden durch ein eingebautes random() in der Position. Jeder Partikel besitzt einen weiteren transparenten, fixierten Ankerpunkt, der ebenso frei gesetzt wurde. Sie sind verbunden durch eine nicht sichtbare Feder, auch Spring genannt. Die Spring wird aus der library entwendet und bekommt in ihren Werten eine angepasste Dehnung und Dämpfung. Durch Veränderung der Werte wirkt die Anziehung auf den tiefsten Punkt, gleich der Gravitationskraft. Sobald die Kinect keinen tiefsten Punkt ermitteln kann, sprich der Finger sich vom Tuch entfernt, ziehen die Springs den beweglichen, durch ein Regentropfenbild ersetzten Partikel zurück an seine Ursprungsposition. Als "Gag" haben wir durch einen erstellten festgelegten Radius, dann einen Sound eingebaut, der einem Tropfen entspricht.

 

visualisierung.

 

 

Anfangsscreen

Auf dem Multitouchtisch werden verschiedene Regentropfen durch einen am Boden angebrachten Beamer projeziert.

 

Bei Berührung

Wenn man das Tuch mit dem Finger eindrückt, fließen die Tropfen, durch die eingebaute 
Gravitationskraft, nach unten. Dabei wird die tiefste Stelle auf dem Multitouchtisch unaufhörlich neu errechnet und erkannt. Diese Position bekommt gleichzeitig die Funktion alle umliegenden Objekte, in dem Fall die Regentropfen, nach unten fließen zu lassen, dadurch folgen sie der Bewegung des Fingers. Unterstützt wird dies durch den Sound eines tropfenden Wasserhahns, der ab einer gewissen Anzahl von angesammelten Tropfen, beginnt zu laufen.
 
Entfernen vom Multitouchtisch
 
Sobald man den, durch den Finger verursachten, Druck löst, verstreuen sich die Tropfen wieder auf der Bedienoberfläche.