snowmotion

Ein Projekt entstanden im Kurs Dreidimensionale Gestaltung im medialen Raum. Die Nachbildung einer Schneekugel durch die Kombination realer und programmierter Elemente in einem Schaukasten.

thema


Thema dieses Semesters war es ein interaktives Partikelsystem zu schaffen.
Das System sollte in einen Glaskasten projiziert werden und mit einem realen Gegenstand kombiniert werden.

 

idee


Zum Thema fielen uns viele verschiedene Ideen ein, die von Flammen und einfachen Partikeln, bis zu einem Sterngebilde mit schwarzem Loch reichten.
Die meisten dieser Ideen schienen jedoch zu weit gefächert. Ein greifbareres Thema erschien uns besser, zudem wollten wir, dass Gegenstand und Projektion nur gemeinsam funktionieren, also ohne einander nicht richtig wirken können.
Wir entschieden uns schließlich für Schneekristalle in einer Schneekugel, die durch die Gegend gewirbelt werden.
Unser Ziel war es eine möglichst reale Schneekugel zu simulieren. Der Reiz dieser Aufgabe besteht darin, das Schweben leichter Schneeflocken im Wasser nachzustellen, die möglichst gut beeinflussbar sein sollten.
Als reale Gegenstände benutzen wir eine Acrylglaskugel und eine selbtgefertigte Eisbergnachbildung.

 

umsetzung


Der Sketch ist komplett in Processing geschrieben.
Wir fingen damit an einen runden Rahmen zu konstruieren, in dem die Schneepartikel umherfliegen sollten. Der nächste Schritt betand dann daraus, ebendiese als kleine Polygone zu erschaffen. Startet man den Sketch entstehen am höchsten Punkt der Kugel nacheinander Schneeflocken.
Die Bewegungen der Schneeflocken sind durch Windsimulationen, die wir in den Sketch einfügten, möglich.
Mit Hilfe von Kameratracking kann der Betrachter die Schneeflocken in ihren Bewegungen beeinflussen.
Als nächstes wollten wir der Schneekugel ein interessanteres Innenleben geben. Wir schafften dies, indem wir das Bild eines Eisberges einfügten. Die Form des Eisbergs fuhren wir nach. Auf diese Weise entstand eine Fläche, auf der die Schneeflocken landen können.
Der Bereich, der auf dem Bild als Wasser zu sehen ist, ist im Sketch ein Löschbereich.
Landet eine der Schneeflocken im Wasser wird diese gelöscht, zeitgleich entsteht am Startpunkt der Ursprungsschneekugel eine neue Schneeflocke.
Abschließend bauten wir den nachgepfadeten Eisberg nach und plazierten ihn in der Kugel.

Acrylglaskugel mit Projektion

 

interaktion


Durch das bereits erwähnte Kameratracking ist es dem Betrachter möglich die Schneeflocken bewusst zu steuern.
Bewegt der Nutzer sich vor der Kamera, so folgen die Schneeflocken in die jeweilige Richtung.
Als kleine Aufgabe kann es gesehen werden, die Schneeflocken entweder bewusst ins Wasser zu werfen, um sie zu löschen oder sie auf den Eisberg zu häufen, um sie zu retten.