Objective Memory - Eine Zukunftsaussicht

Objective Memory - Eine Zukunftsaussicht
Das Projekt hat seinen Ansatz in der möglichen Erweiterung der heutigen Benutzeroberflächen durch die direkte Erfassung von Gesten als Eingabe- und den neuen VR-Datenbrillen als Ausgabegeräte. Zu Beginn stand die Idee, die heutige Visualisierung des Internets in eine dreidimensionale Form zu bringen.

VR_Zylinder

 

Als Einschränkung dieses riesigen Feldes konzentrierten wir uns auf die Darstellung einer Internetrecherche. Diese bietet eine Vielzahl an neuen Ordnungsmöglichkeiten und gleichzeitig eine Herangehensweise an Informationen mit motorischen Reizen. Außerdem ähnelt diese Form der Informationssammlung der analogen Form, wie sie bei Plakaten, Moodboards, Flow-Charts, etc. Verwendung findet. So werden Stoffsammlungen zu tatsächlichen Orten, können archiviert und mit einer Historie verbunden werden.

Raum

 

Als weitere Vorlage für ein solches Konzept beschäftigten wir uns mit der Technik des Gedächtnispalastes, um sich an Dinge zu erinnern. So könnte ein virtueller Raum durch bestimmte Merkmale und eine bestimmte Architektur zur Strukturierung und als Merkhilfe von Informationen dienen.

Bedienungsanleitung

 

Um ein konkretes Produkt aus den Vorüberlegungen zu schaffen, entwickelten wir das Szenario der „Objective Memory“. Mit Hilfe einer Datenbrille sollen Objekte im realen Umfeld des Nutzers eingescannt und im virtuellen Raum anzeigbar werden.

Explosions Ansicht

 

Dort können sie manipuliert, gesammelt und sortiert werden. Raum und Zeit spielen keine Rolle. Die Sammlung von Gebäuden ist möglich, genau so wie der Einblich in den Aufbau von Objekten und ihre zeitliche Manipulation.