Raketenbaukasten

Ein interaktives Exponat, welches Jugendlichen anhand der Konstruktion ihrer eigenen Feuerwerksrakete Hintergrundwissen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich vermittelt

Aufgabenstellung

Die Unterrichtseinheit Interaktive Kommunikationssysteme befasste sich mit der Konzeption und Umsetzung eines interaktiven Museumsexponats. Das Thema war relativ frei wählbar, vorgeschrieben war lediglich eine Einordnung in den Kontext einer Kinder-/ Jugendausstellung. Unsere Wahl fiel auf ein Thema, welches viele Kinder fasziniert - Feuerwerkskörper, oder genauer gesagt Raketen.

 

Thema

Für unser Kommunikationssystem wählten wir ein Baukastensystem. Der Benutzer wird durch den stark vereinfachten Herstellungsprozess einer Feuerwerksrakete geführt. Dabei kann er die einzelnen Bauteile wie Spitze, Körper oder Treibladung aus einer Variation auswählen und sich so seine eigene Rakete zusammenstellen. Ein Industrieroboter baut die Rakete dann in einem geschlossenen Werkstattraum zusammen. Durch seine hohe Erlebbarkeit schien dieses System am Angemessensten. 

Neben dem spielerischen Ansatz der Raketenerstellung soll aber auch Wissen vermittelt werden. Uns war es vor Allem wichtig, dass diese Wissensvermittlung auf spielerische Weise geschieht. Des weiteren sollte die Informationsvermittlung nicht erzwungen werden, der Besucher muss selbst entscheiden können, wie detailliert er die Informationen erhalten möchte.

Navigation

Unser Exponat ist in zwei Ansichten unterteilt, Werkstatt und Bibliothek. Dabei kommt der Werkstatt Ansicht eine größere Bedeutung zu, da sich hier die meiste Interaktionen hier abspielt. Den Großteil der Ansicht nimmt das Werkstattfenster ein, welches einen direkten Blick auf den arbeitenden Roboter bietet. In der linken Hälfte des Screens werden Hilfs- und Infotexte zu den Arbeitsschritten bzw. angewählten Bauelementen gezeigt, diese sollen verhindert, dass sich vor allem jüngere Benutzer allein gelassen fühlen.

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Um noch mehr Informationen bereitstellen zu können wurde der Bibliotheksscreen entwickelt. Wird diese Ansicht ausgewählt, legt sich das Bibliotheksfenster über die aktuelle Werkstattansicht. Links davon erscheint dann die Navigation.

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