Anatomie des Schlafes

Museumsexponat für Kinder und Jugendliche, zur Erklärung des menschlichen Schlafes.

Aufgabenstellung

Laut der vorgegebenen Aufgabenstellung, sollte ein interaktives Exponat für ein Kinder- und Jugendmuseum gestaltet werden. Es sollte ein Phänomen des Alltags thematisieren - die spezifische Thematik konnte allerdings individuell gewählt werden.

Diesbezüglich war auch auf eine einfache, klare und spielerische Art der Wissensvermittlung zu achten.


Konzeption 

Unsere Wahl viel auf das vielschichtige Thema  „Schlaf“, welches wir aufgrund seines Umfangs auf den eigentlichen Schlafvorgang und die dazugehörigen biochemischen Vorgänge im menschlichen Körper reduzierten.

Nach einer ausgiebigen Recherche, sowie der Anwendung einzelner Konzeptionsmethoden, wurde uns klar, dass die Fülle an Informationen die es zu vermitteln galt, den Rahmen eines einzelnen Screens sprengen würden.

Da der Schlafvorgang und die biochemischen Vorgänge im Körper sich gegenseitig beeinflussen und somit, innerhalb des Exponats, nicht vollkommen voneinander getrennt behandelt werden können, entwickelten wir ein Konzept, mit dem es möglich ist jederzeit zwischen den beiden Informationsebenen zu wechseln und gleichzeitig einen Überblick über die jeweils nicht ausgewählte Informationsebene zu behalten. 

Um letzteres zu ermöglichen brauchten wir ein festes Element auf jeder der beiden Informationsebenen, welches die gegenüberstehende Ebene zusammenfasst.

Wir entschieden uns für eine iPad Umsetzung unseres Konzepts,wodurch es möglich wird jederzeit durch Gestensteuerung zwischen beiden Ebenen zu wechseln.

 

Beschreibung

Der Benutzer startet beim Screen für die biochemischen Vorgängen des Körpers.

Er sieht die zeichnerische Darstellung eines schlafenden Menschen und kann für den Schlaf relevante Zonen am Körper antippen - welche da wären: Gehirn, Herz und Muskulatur ( exemplarisch am Arm ). Demzufolge erhält der Benutzer Informationen zum aktuellen Geschehen innerhalb der ausgewählten Zone des Körpers.

Diese Informationen sind jedoch abhängig von zeitlichen Intervallen in den sich ein Schlafender, während einer Nacht, befindet. Die Intervalle werden je nach gemessener Hirnaktivität bestimmt und als Schlafzyklen bezeichnet.

Diese Schlafzyklen sind wiederum in einzelne Schlafphasen unterteilt. Während des Schlafvorgangs, durchläuft ein Mensch circa fünf dieser Schlafzyklen.

Um diesen Sachverhalt zu erklären und die Möglichkeit zu bieten sich innerhalb dieser Schlafzyklen frei zu bewegen, gibt es die zweite Informationsebene, welche weitestgehend aus einer veranschaulichenden Graphik besteht, auf der man den zeitlichen Verlauf einer Nacht steuern kann.

Möchte der Benutzer zu einzelnen Elementen dieser Ebene mehr erfahren, kann er einen Informationsbutton anklicken und schließlich das gewünschte Element auswählen, woraufhin die erklärenden Informationen eingeblendet werden.

 

 

Infoebene A

Informationsebene A; biochemische Vorgänge des Körpers

 

Infoebene A; Overlay

Informationsebene A; biochemische Vorgänge des Körpers; Information Overlay

 

Infoebene B

Informationseben B; Schlafvorgang

 

Infoebene B; Overlay

Informationsebene B; Schlafvorgang; Information Overlay