the delivery system

Verwinkelte Straßen, unbekannte Ortschaften, Straßenschilder in der Dunkelheit, schlecht beleuchtete Briefkästen, Zeitdruck. Das alles sind Faktoren die die Arbeit des Austrägers erschweren. Darum entwickelten wir Aurell. Es ist ein Post- bzw. Zeitungszustellung-System, dass dem Austräger eine Orientierungshilfe bietet, aktuellen Daten verwaltet sowie die kürzeste Gangfolge vorschlägt und so ökonomisches Arbeiten ermöglicht. Als Ziel setzten wir uns die Erarbeitung einer kurz- und langfristigen Lösung um einen reibungsloseren Prozess zu ermöglichen.

Das System

Zunächst betrachteten wir den typischen Ablauf den ein Austräger täglich durchführt. Er reicht vom selbständigen Sortieren der Briefe bis zum einwerfen der Briefe, dabei muss er noch auf Vollständigkeit und Zustellbarkeit achten. Denn die Empfänger wechseln täglich. Aufgrund der Use-case Analyse, filterten wir die Probleme ( Orientierung, wechselnde Empfänger und Zeitdruck) heraus und setzten sie in ein verbessertes Use-case ein. Diese verbessere Use-case beschreibt das Zusammenspiel aller einzelnen Elemente und stellt unser gesamtes System dar.

 

Kurzfristige Lösung

ReDesign der Abonnentenliste

 

Die kurzfristige Lösung dient dazu ein vorhandenes Element zu verbessern und dem Austräger ein schnell realisierbares Hilfsmittel zu bieten. Daher nahmen wir die vorhandene Liste, auf der Informationen, wie Adresse, Name des Empfängers, Anzahl der Tageszeitungen bzw. Briefe und Zahlungsart stehen und untersuchten sie auf ihre Schwächen. Folgende Probleme sind: Informationsflut von irrelevanten Informationen, veraltete Informationen und Unübersichtlichkeit. Diese Probleme überarbeiteten wir aufgrund des Nutzungskontext wie auch der inhaltlichen Relevanz und entwarfen eine neue Abonnetntenliste für den Austräger. 

 

Langfristige Lösung

In unserer langfristigen Lösung befassten wir uns mit einem ganz neuen Ansatz. Durch ein Devise möchten wir dem Auszutragenden eine Hilfe bieten, die ihn über den kürzesten Weg an sein Ziel führt. Wir nutzten dabei den visuellen und den akustischen Kanal, da diese beiden Komponenten die Problematiken (Orientierung, wechselnde Empfänger und Zeitdruck), am besten abdecken und zusammen eine sichere Führung bis zum Briefkasten bieten. 

 

Das Grundprinzip besteht darin, dass eine Datenbank die gesamten Empfänger des zugewiesenen Gebietes beinhaltet. Ebenfalls weiß die Datenbank genau welche Post zu welchem Adressat muss, welcher Weg dafür der kürzeste ist und in welcher Reihenfolge ausgetragen werden soll. Diese Daten werden täglich an den User (Austräger) per Email weitergeleitet. Diese kann er sich nun auf sein Devise speichern und gleich mit dem Austragen beginnen. 

 

Die Datei beinhaltet die zwei Kanäle. Die akustischen Informationen enthalten kurzfristige Inhalte die ohne große Aufmerksamkeit vom User erfasst werden können, wie zum Beispiel: " Bitte in 20 Metern auf die Goethestraße abbiegen". Auf diese Hinweiße muss der User schnell reagieren können, deshalb werden sie über Kopfhörer auf dem direkten Weg vermittelt. 

Systematik

 

Langfristige Information werden über ein visuelles Bild kommuniziert und unterstützt die akustische Information. Inhalte sind hierbei Name des Empfängers, Richtung des Zielbriefkastens und Anzahl der Briefe, die in diesen Briefkasten eingeworfen werden müssen. Dies sind alles Hinweise, an denen man sich schlechter bzw. ungenau erinnern kann. Um solche Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, entschlossen wir uns für visuelle Unterstützung der Akustik. 

visueller Abgleich