Adventure Kid - Interaktive Anwendung für Kinder

Ein Interaktives Device soll Kindern auf spielerische Weise die direkte Umwelt zugänglich machen.

Motivation

In unserer heutigen Zeit gibt es bereits für Kinder viele interaktive Anwendungen. Vom kleinen Tamagotschi bis zu Videospielen auf verschiedenen Konsolen oder dem Computer. Diese Anwendungen haben alle gemein, dem Kind eine neue zweite digitale Welt, die selten etwas mit der Realität zu tun hat, zu vermitteln.

Unsere Motivation war es, eine digitale Anwendung für Kinder zu gestalten die es schafft, spielerisch die Umwelt eines Kindes interaktiv erfahrbar zu machen. Eine Device, das klein und handlich genug ist um es bei einem Ausflug mitnehmen zu können um damit Daten zu sammeln und die Gegend zu erkunden.

Nicht eine zweite Welt die das Kind zu Hause vor dem Computer festhält soll geschaffen werden. Dem Kind soll die Freude an der eigenen Umwelt und der Natur zurückgegeben werden.

Card Sorting

Nach einem Brainstorming wie unser Device aussehen könnte und welche Funktionen es haben soll, schrieben wir all die gesammelten Gesichtspunkte auf einzelne Karten, vorab in einzelne Überpunkte gegliedert. So war es uns möglich einen guten Überblick zu bekommen und die Menge an Funktionen sinnvoll in Gruppen zusammenzufassen.

Use Case

Um noch besser zu verstehen, in welche Richtung wir gehen wollen, stellten wir einen Use Case auf der aus Platzgründen nur in der Dokumentation nachzulesen ist.

Die Geschichte um Patrick verdeutlicht beispielhaft, wie wir uns unser Adventure Kid vorstellen.

Im weiteren Verlauf unserer Semesterarbeit wurde dieser Use Case zu unserem roten Faden, an dem wir uns orientierten und den wir, soweit es der zeitliche Rahmen zuließ, umzusetzen versuchten.

Projektwand

Um eine effizientere Arbeitsweise zu erlangen, legten wir eine Projektwand an, an der wir den Use Case befestigten. Um die Geschichte mit Patrick herum sammelte sich nach und nach unsere Arbeit.

Formfindung

Schnell war uns klar, dass unser Adventure Kid bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss. Deshalb war die Phase der Formfindung eine der wichtigsten im gesamten Projektverlauf. Eins der wichtigsten Kriterien war die Mobilität des Device. Das Kind soll sein Adventure Kid stets mit nach draußen nehmen können ohne dadurch eine große Einschränkung zu erfahren.

Modellbau

Schließlich ging es an den Modellbau. Das Modell hat stehts den Werkstattcharakter behalten und ist als Skizze unseres Adventure Kids wie es vielleicht aussehen könnte zu verstehen.

Die runde Wurfkamera besteht aus einer angesprühten Holzkugel. Die Farbwahl fiel hier auf ein auffälliges Orange, da sie den „aktivsten“ Teil bildet und so nach einem Wurf besser wiederzufinden ist. Das runde Aufbewahrungsgefäß und das eckige Anzeigegerät sind aus schwarz lackierter Tacke. Das ebenfalls dreiteilige Taschenset ist aus dunkelgrünem robustem Kordstoff gefertigt.

Gesamtkonzept

Weiter sollte unser Adventure Kid in ein gesamt Konzept eingebunden werden. Uns war wichtig, dass die Kinder mit ihren gesamelten Daten spielerisch weiterarbeiten können. In diesem Zusammenhang fiehlen uns die alt bekannten Sammelkarten ein, die Kinder seit Generationen untereinander tauschen. Wir wollten ereichen, dass jede gesamelte Information als Sammelkarte ausgedruckt werden kann und so auch außerhalb des Computers verfügbar ist. Zudem gibt es Sammelkarten auf denen allgemeine Informationen und Anwendungsbeispiele zum Adventure Kid abgebildet sind.

Software

Dieses Kartensystem soll sich auch in der Software wiederspiegeln. Hier kann ich meine Karten editieren und verwalten und sie später ausdrucken. Die Sammelkarten sind chronologisch angeordnet und können in der oberen Toolbar nach Kriterien ausgewählt werden.