Drone Mapping System

Drone Mapping System ist ein Bachelorprojekt, dass durch den Einsatz von Multicoptern in Katastrophengebieten relevante Daten sammelt und diese für Hilfsorganisationen verfügbar macht.

Das System soll Hilfskräften nach Naturkatastrophen helfen, schnell und effektiv an aktualisiertes Kartenmaterial zu kommen. Dadurch soll es ermöglicht werden, schnell Infrastruktur aufzubauen, also Versorgungswege auszukundschaften, Plätze für Unterkünfte und medizinische Versorgung zu finden. Das System besteht dabei aus Soft- und Hardware, die von einem Datenanalysten und einem Drohnenpiloten bedient wird. In der Software wird der Drohnenflug geplant, beobachtet und das Kartenmaterial erstellt. Diesen Software Part bedient dabei der Datenanalyst, wobei der Drohnenpilot für die Hardware verantwortlich ist. Diese besteht aus der Drohne selbst und der dafür verwendeten Fernsteuerung.

Die Route wird geplant indem man das zu erfassende Gebiet auf der Karte absteckt oder über Koordinaten eingibt. Nachdem die Routendaten automatisch auf die Drohne geladen wurden startet der Drohnenpilot die Drohne manuell und schickt sie auf die Route. Während dem Flug haben Datenspezialist und Pilot ein Livebild der Drohne. Der Datenspezialist hat die Möglichkeit interessante Orte oder mögliche Gefahrensituationen, wie mögliche Lagerplätze, zu markieren und mit einem Taktischen Zeichen zu kennzeichnen. 

Nachdem die Drohne wieder manuell gelandet wurde, hat der Datenspezialist Luftbilder, ähnlich wie Google Earth und ein 3D Model des gesamten Gebiets. Auf der neuen Karte sind die Ausschläge der Gefahrenstoffsensoren der Drohne Datengrafisch aufgearbeitet. Der Datenspezialist kann in die 3D Perspektive wechseln um diese Orte genauer zu betrachten.

Es können auch die Karten von mehreren Flügen übereinander gelegt werden um Veränderungen zum Beispiel zwischen zwei Tagen verglichen zu werden.

Die erfassten Daten, wie die 2D Karte können ausgedruckt und auch digital an die Einsatzleitung, weitergegeben werden.

 

Die Flug-, Render und Nachbearbeitung einer solchen neuen Karte ist dabei durch den Einsatz von modernsten Technologien in nur wenigen Stunden durchführbar. Dadurch ist eine effiziente Lösung geboten, Hilfskräften eine schnelle Organisation zu ermöglichen, ohne dabei eigene Einsatzkräfte zu gefährden.

 

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