SWAYVE

Ein Projekt zum Thema "augmented elasticity".

Voraussetzung

Durch die Kombination von Software und Hardware lässt sich im Rahmen der 3-dimensionalen Grundlagen im medialen Raum ein interaktives System erstellen. Die Kinect erkennt durch die Verwendung von Infrarotsignalen den menschlichen Körper und überträgt seine Aktionen an die zuständige Software. Das Programm Processing stellt durch die Programmiersprache Java individuelle Formen und spezifische Strukturverhalten dar.

 

Aufgabe

Jedes Team hatte das Ziel ein System in Processing zu entwickeln, mit dem man interagieren kann. Als Antwort auf eine Aktion sollte es einen visuellen und gegebenenfalls einen auditiven Effekt geben. Das gesamte Projekt orientierte sich an einem vorgegebenen Partikelsystem mit eigener Physik, so wurde den Partikeln ein bestimmter Wert für die Schwerkraft, Beschleunigung und Geschwindigkeit zugewiesen. Unser Thema lautete „augmented elasticity“ (erweiterte Elastizität), welches mit Hilfe eines über den Tisch gespannten Lakens und einem darunter befestigten Beamers samt Kinect umzusetzen galt. Mit dem Tiefensensor der Kinect wird ausgelesen wie tief und an welcher Stelle das Lakens eingedrückt wird und mit dem Beamer wird ein Bild auf das Tuch projiziert.

 

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Umsetzung

Als erstes überlegten wir uns ein sinnvolles interaktives System, das programmiertechnisch umsetzbar ist und mit der Kinect zusammen funktioniert. Wir beschlossen mit einem Partikelsystem zu arbeiten und dieses auf unsere Bewegungen zu programmieren. Die Grundidee hierbei ist es, eine grasähnliche Ansammlung von Linien mit der Hand in Bewegung zu setzen. Die finale Umsetzung bindet zusätzlich noch Sound mit ein, so dass sich durch verschiedene Gesten Musik erzeugen lässt und ein audiovisuelles Gesamtergebnis entsteht.