iRAS - Interactiv Rescue Assistent System

Ein interaktives System für Einsatzkräfte zur Vereinfachung der Rettung von Opfern und Verbesserung der Sicherheit der Einsatzkraft.

Aufgabenstellung

Im Unterrichtsfach "Invention Design I" war die Aufgabe gestellt eine Zukunftsvision eines frei gewählten Fachbereiches zu erstellen und diesen mit interaktiven Lösungen zu verändern und im besten Falle zu verbessern.


Die Grundidee

In diesem Fall fiel zuerst die Entscheidung für ein Themengebiet welches verbessert werden kann. In unserem Fall der "Ablauf eines Rettungseinsatzes" beispielhaft an einem Feuerwehreinsatz, welcher aber auch auf auf "Erste Hilfe", "Katastrophenschutz" und weitere ausgeweitet werden kann.
Durch diesen Grundgedanken entwickelten sich verschiedene Punkte, die im Ablaufplan verbessert werden konnten und durch interaktive Neuerungen profitieren würden.

Das Zukunftsvision ist auf die Technik und Möglichkeiten des Jahres 2020 festgesetzt. 

Einsatzablauf

Die einzelnen Komponenten

Schlussendlich fiel die Wahl auf folgende Neuerungen:

  • helmintegriertes HUD (Head Up Display)
  • Kommandantendisplay eines Toughpads

Priorität lag hierbei auf dem HUD, da selbiges sowohl mehr Potenzial, als auch mehr Möglichkeiten und Zukunftschancen aufweist und die Möglichkeit bietet Personenrettung zu revolutionieren.

Damit das HUD alle im nächsten Absatz angesprochene Funktionen erfüllen kann werden im Anzug der Einsatzkraft folgende Hardware vorrausgesetzt:

  • Infarotkamera
  • Temperaturmesser für die Körpertemperatur und Anzugaußentemperatur
  • Temperaturmesser am Zielvisierpunkt
  • Druckmesser
  • GPS-Sender und Empfänger
  • HUD-integrierter Helm
  • Headset
  • Pulsmesser

 Equipment

 

Nebenaspekt "Wahrnehmung"

Während der Gestaltung des HUD wurde besonderer Augenmerk auf die Wahrnehmung des Menschen gelegt und durch Recherchen hierzu ein Themengebiet aufgeschlossen, welche Prioritäten in der Platzierung diverser Objekte hervorriefen.
In der Dokumentation wird nochmals visuell auf dieses Thema eingegangen und die Umsetzung im HUD gezeigt.

Gesichtsfeld

 

HUD

Das HUD ist audiovisuell auf die Bedürfnisse der Einsatzkraft abgestimmt. Im folgenden Video und Testscreens gezeigten Konfiguration ist es auf die Bedürfnisses eines Feuerwehreinsatztrupps abgestimmt. Hierbei sind die lebenserhaltenden Funktionen auf der rechten Seite platziert und die Navigations- und Einsatzinformationen zur linken Seite orientiert.
Fällt dem intelligenten Sensorsystem eine Gefahr (bsp. explosionsgefahr) erscheint zentral im Display eine symbolisch-visuelle Information und zusätzlich wird die Einsatzkraft durch einen akustisches Feedback gewarnt.

HUD

 

Vorteile des Konzepts

Da eine Rettungskraft im Einsatz sehr viele Punkte gleichzeitig beachten muss wird der Person durch das hier vorgestellte System zum einen einiges an Arbeit abgenommen, zum anderen lebensrettende Funktionen hinzugefügt und letzteres die Möglichkeit gegeben sein Einsatzziel schneller und sicherer durchzuführen, was in vielen Fällen Menschen retten könnte.