Manipulation dreidimensionaler Hologrammprojektionen

Gesten im Raum — Untersuchung der zukünftigen Möglichkeiten wie mit Hologrammen interagiert werden kann.

 

Projektbeschreibung

Diese Arbeit befasst sich allgemein mit Hologrammen. Wir Untersuchen die zukünftigen Möglichkeiten, wie man mit Hologrammen interagieren kann. Dabei geht uns vornehmlich darum, wie die steuerung mit den Händen in Kombination mit dreidimensionalen Objekten geschehen kann.Unser Hauptaugenmerk lag dabei darauf, wie die Gesten der Hände sich auf die Objekte auswirken. Um den Rahmen des Projektes besser eingerenzen zu können, beschränkten wir uns in unserer Untersuchung darauf, die Interaktionen zwischen Gesten und Menus zu analysieren.

 

Eigene Definition von Hologrammen

 

Wir gehen davon aus, dass es zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein wird, Hologramme dreidimensional darstellen zu können. Zudem soll eine direkte Manipulation von dreidimensionalen Objekten möglich sein. Die Projektionen werden sich durchfassen und durchschreiten lassen. Außerdem lassen sich die Hologramme von allein Seiten begehen und manipulieren. Das Sichtbarkeitsspektrum der einzelnen Objekte reicht von unsichtbar bis komplett sichtbar. Auf Grund der neuen Möglichkeiten des dreidimensionalen Raumes, sind die bisherigen Ansätze Objekte nur zweidimensional darzustellen hinfällig.

 

 

Recherche

Um grundsätzlich den Rahmen unseres Projektes abzugrenzen wurden umfassende Recherchemaßnahmen ergriffen. Dabei galt zu klären, welche Vorstellungen wir an unser Projekt haben, wie weit der aktuelle Stand der Forschung zur Holografie ist und in welchem zeitlichen Rahmen unser Projekt angesiedelt wird.

 

Zeitlicher Rahmen

 

Nachdem die Recherchephase abgeschlossen war, und uns bekannt gewesen ist, auf welchen technischen Stand wir heute sind, war es möglich die Zeit unseres eigenen Projektes festzulegen. Dabei war es wichtig mit einzubeziehen wie schnell sich die Technik weiterentwickeln kann. Der Untersuchungszeitraum wurde dabei auf knapp 30 Jahre festgelegt. Die Zeiträume die wir dabei betrachtet haben liegen 10 Jahre auseinander. Bei der anstellung unsere Hypothesen, wurde dabei sowohl die kommerzielle Nutzung als auch die der early adaptor mit einbegriffen.

 

 

Mögliche Anwendungsgebiete

Betrachtet man das Hologramm unter dem Aspekt unserer Definition, so ermöglicht es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Bevor wir uns auf unser endgültiges Projekt festlegten, begannen wir folgende Anwendungsszenarien zu durchdenken.

 

 

  • Architekt
  • Orte an denen man Blind ist (die Hände erledigen die Arbeit)
  • Sport
  • Simulationen
  • Leitsysteme (Autobahn, komplexe Gebäude)
  • Kinofilme ( mehr als nur 3 D)
  • Idea Sharing

 

etc.

 

Gestenanalyse 

Nun mussten die Gesten analysiert werden. Es galt zu klären wie sich die Geste auf die Art des Menüs auswirkt, wie sich der dreidimensionale Raum einbeziehen lässt  und welche Gesten sind einerseits verständlich aber anderer Seits auch ausführbar. Ausserdem galt es zu klären mit welchen Hilfsmitteln Hologramme bedienbar sind.

 

 

Gestenkatalog 

Der Gestenkatalog beinhaltet eine Sammlung an Gesten, die zur Steuerung von holografischen Darstellungen dienen. Der Inhalt ist sortiert nach Ausführen der Funktion und der dazugehörigen Gesten. Sie soll eine Orientierungshilfe sein, welche Gesten bei Hologrammen möglich sein könnten.