Textinput bei Touchinterfaces

Untersuchung von der Texteingabe bei Touchinterfaces.

Thema:

In unserer Semesterarbeit haben wir uns mit der Thematik Textinput bei Touchinterfaces befasst. Da die technische Hardware in dem heutigen Zeitalter rassant voranschreitet , sich aber an vielen technischen Feinheiten nichts verändert, haben wir das Tastaturlayout als Ansatzpunkt für unsere Semesterarbeit genommen. Die häufigste Tastatur, die heute verwendet wird ist die Qwertz-Tastatur. Was aber nur die wenigsten wissen ist, dass das Funktionsprinzip immernoch auf die Schreibmaschine angepasst ist.
Deshalb stellt sich uns die Frage welche Parameter vorhanden sind, und welche Parameter neu definiert werden können, damit ein perfektes Tastaturlayout für Touchscreendevices generiert werden kann. Mit dieser Thematik haben wir uns dieses Semester befasst und versucht durch wissenschaftliche Untersuchungen alte Parameter zu verbessern und neue Parameter zu definieren.

 

Konzeption:

Mit unserer Arbeit haben wir versucht alte Parameter einer visuellen Tastatur zu analysieren und gegebenenfalls zu verbessern. Die Arbeit sollte sich aber nicht nur mit der Verbesserung alter Parameter befassen, sondern soll auch neue Funktionen definieren und neue Parameter entwickeln.

Wir haben uns dabei für zwei Wege entschieden. Auf der einen Seite haben wir versucht eine neuartiges Tastaturprinzip zu finden, um diese dann auf ihre visuellen Eigenschaften zu untersuchen, damit die visuellen Parameter analysiert und verbessert werden können.

Auf der anderen Seite wollten wir ein Tastaturlayout wählen, dass in seiner Gestaltung schon stimmig ist, damit wir uns nur auf die technischen Funktionen und ihre Umsetzung konzentrieren konnten.

 

Usecase:

Als Usecase haben wir uns für die Texteingabe bei mobilen Hardwaredevices entschieden. Wir wollten eine Tastatur für ein Smartphone gestalten, da wir den Parameter Größe als sehr interesant empfunden haben.

 

Modelle:

MessageEase

Message Ease

 

 

 

Auf den ersten Blick wirkt das Tastaturlayout von Message Ease sehr unübersichtlich und wahllos gewählt. Doch wenn man sich mit diese Variante länger beschäftigt, lernt man das Funktionsprinzip sehr schnell. Der Ansatz der Interaktionsmöglichkeit ist individuell, jedoch visuell noch ausbaufähig. Denn wenn man diese Tastatur zum ersten mal verwendet, verstehen Leien das Prinzip nicht und wissen nicht wie sie welchen Buchstaben eingeben können. Nach mehrmaligem Verwenden ist eine schnelle Eingabemöglichkeit möglich. Wenn man sich sowohl die Buchstaben, als auch die Sonderzeichen einblenden lässt, wirkt diese Variante sofort überladen und unübersichtlich, man braucht noch länger um den gewünschten Text zu verfassen, als ohne Sonderzeichen. Da dieses Layout für die englischen Sprache ausgelegt wurde, ist es für Andere schwer die gewünschten Buchstaben schnell zu finden. Das ist auch der Grund, wieso diese Variante viel Übung zum Erlernen benötigt. Ein weiteres Detail fällt bei der Bedienung auf. Manche Buttons sind falsch bzw. nicht gängig angeordnet, hier zu nennen ist der Backward- Button. Dieser befindet sich nicht wie üblich oberhalb des Return- Buttons, sondern links von dem Leerzeichen. Ebenfalls fehlt hier eine genaue Kennzeichnung des Buttons. Es wird nicht auf den ersten Blick klar, um welchen Button es sich hierbei handelt.

 

 

 

Quwertz-Tastatur

 

 

Qwertz

 

 

Der Großteil von uns ist das Schreiben mit einer QWERTZ- Tastatur gewöhnt, sei es durch die heutigen Smartphones oder durch die klassische Tastatur für den PC. Deshalb ist diese Variante sehr bequem, da man sich keine neuen Eigenschaften oder Funktionen aneignen muss. Jedoch werden die einzelnen Tasten bei einem Touch- Interface oftmals zu klein dargestellt. So haben viele Menschen mit größeren Fingern Probleme die Tastatur treffsicher zu bedienen. Auch wenn der klickbare, nicht sichtbare Bereich der Taste größer ist, wie die eigentliche Taste, kommt es dennoch dazu, dass man sich vertippt. Durch diese Größe kommt es auch zu Doppelbelegungen die durch sliden oder eine weitere Taste erst sichtbar werden. Ein Beispiel hierfür sind einige der heutigen Tastaturen, bei denen der Umlaut erst durch sliden sichtbar wird.

 

 

Einen genaueren Einblick in unsere Semesterarbeit und unsere Lösungansätze werden auch nochmal in der beigefügten interaktiven Dokumentation dargestellt und erläutert.