Pentatonic Circles

Aufgabe

Im Fach 3 dimensionales Gestalten bei Franklin Hernandes Castro, bestand die Aufgabe darin, einen Sketch in Processing mit einer Leap Motion zu verknüpfen. Eine Leap Motion ist ein Gerät, dass durch infrarote LEDs einen nach oben kegelförmigen definierten Raum erstellt, in dem per Hand Gesten erzeugt werden können. Dabei wird die gesamte Hand oder nur einzelne Finger von der Leap Motion getrackt. Jede Geste wird nun in den Processing Sketch eingebunden, wodurch die Inhalte gesteuert werden.

 

Ideen/Konzeption

Nach einem Brainstorming im Team, entstand nach und nach die Idee, das Projekt mit Musik und Farbe zu gestalten. Pentatonic Circles beruht auf Wechselwirkungen zueinander. Visuell sind diese Kreise, die einerseits eine Gravitation erfahren und andererseits sich gegenseitig beeinflussen. Auditiv sind diesen Kreisen pentatonische Melodien zugeordnet, welche stets harmonisch klingen und somit unendlich viele Möglichkeiten für Zusammenstellungen verschiedener Muster bieten.

 

Interaktion

Die Interaktion besteht darin, im unteren Bereich durch die Finger eine Ellipse zu erzeugen, deren Farbe mittels der Fingeranzahl verändert werden. Ist die gewünschte Farbe erzeugt, besteht die Möglichkeit die Ellipse mit einer Geschwindigkeit über die Linie zu bewegen. Sobald die Ellipse die Linie berührt, wird eine neue Ellipse mit derselbigen Geschwindigkeit erzeugt, die in einer kreisenden Bewegung in das Zentrum eines in der Mitte angeordneten radialen Verlaufs gezogen wird. Dabei zieht sie einen Schweif in Form von einer Opazität hinter sich her. Bei jeder neu erzeugten Ellipse, wird dieser eine Lebensdauer und eine Melodie zugewiesen. Die fünf Melodien gehören zu einer Pentatonic, was besagt, dass alle Melodien, egal in welcher Reihenfolge und in welcher Konstellation sie abgespielt werden, immer zueinander passen. Ist die Lebensdauer erreicht, verliert die Ellipse an Farbe und die Melodie an Lautstärke, bis die Ellipse schließlich erloschen ist. Es entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

 

Umsetzung

Die Umsetzung erfolgte in Processing. Dazu wurden erst sämtliche Bibliotheken in den Code eingebunden. In den nächsten Schritten veränderten und ergänzten wir den Code um unsere Ideen zu realisieren. Wir erzeugten zwei Welten, eine virtuelle und eine reale Welt, die wir zusammen synchronisierten. Die Installation wurde für einen Bildschirm erzeugt, da die Farben besser zur Geltung kommen. Für die Präsentation wurde die Installation auf einen Beamer übertragen und angepasst.