Tangible Programs

(Be)greifbare Programmierung

»Tangible Programs« ist ein Konzept für eine »greifbare«, physikalische »Programmierumgebung«. Kleine Bausteine können zu einfachen, funktionierenden Applikationen zusammengesteckt werden. Es gibt Eingabe-, Verarbeitungs- und Ausgabebausteine. Durch das dieses simple Zusammenstecken von Bausteinen könnten beispielsweise Schülern die Grundlagen der Programmierung lernen.

Simulation

 

Die Bausteine sollen aus weißem Kunststoff bestehen und über ein berührungsempfindliches Farb-OLED-Display verfügen. Außerdem sollen sie einen eingebauten Akku besitzen, der über eine Basisstation aufgeladen werden kann. Die Aufladung erfolgt dort wie bei einem Funktelefon, indem man den Baustein auf eine Halterung steckt. Die Basisstation lässt sich außerdem per USB an einen Computer anschließen und dient somit auch zur Datenübertragung vom Rechner auf bestimmte Bausteine. Die obere Seitenkante der Bausteine ist immer die Eingangsseite, die gegenüberliegende Seite die Ausgangsseite, auf der rechten Seite befindet sich der Setter-Eingang. Auf der Unterseite ist befindet sich ein Anschluss für die Basisstation. Die Seite des Bausteins die der Datenausgabe dient, hat zwei kleine hervorstehende runde Magneten. Die Dateneingabeseite hat zwei umgekehrt gepolte eingelassene Magneten. Die Bausteine werden also zum einen mechanisch zusammengesteckt, aber zum anderen auch durch die Magnetkraft zusammengehalten. Legt man zwei Steine sehr nah aneinander sorgt der Magnet außerdem dafür, dass sie automatisch einrasten.

 

Rendering eines normalen Bausteins

Rendering Baustein

Rendering eines Verknüpfungsbausteins

Rendering Dreieck