CUBIT - bring your prototype to life

CUBIT ist ein Physical Computing Tool, das aus einer Soft- und Hardware besteht. Studenten der Produktgestaltung bietet CUBIT die Möglichkeit, eigene Funktionsmodelle umzusetzen.

CUBIT - bring your prototype to life

Der Umgang mit fortgeschrittener Technologie ist nicht länger akademischen oder militärischen Laboren vorbehalten. Der Zugang zur Elektrotechnik, im Sinne von eigenen Entwicklungen ist einfacher und preislich vorteilhafter, als je zuvor. Was früher mit einem enormen Aufwand für einfache Anwendungen unumgänglich war, ist heute mit einem Arduino-Board leicht zu realisieren.

Physical Computing ist ein effektives und wichtiges Werkzeug, um interaktive Konzepte zu überprüfen, oder weiter zu entwickeln und von jeher ein fester Bestandteil der Interaktionsgestaltung. 

Produkte werden zunehmend komplexer und intelligenter, was die Anwendung von Physical Computing-Inhalten auch in der Produktgestaltung nahe legt.

Wenn wir uns vor Augen führen, dass eine fremde Disziplin wie z.B. die CAD-Modellierung nun ein fester nutzbringender Bestandteil der Produktgestaltung ist, ist es daher nicht anzunehmen, dass auch die Integration von Elektronik in Funktionsmodellen eine ähnliche Wirkung auf den Studiengang haben könnte?

Diese Art der Integration hat einen enormen Vorteil für zukünftige Produktgestalter. 

 

Trotz der Vereinfachungen durch die heutigen Mikrocontroller, ist das Erlernen einer Programmiersprache wie C++ oder der Aufbau einer elektrischen Schaltung mit gewissen Hindernissen behaftet, zu deren Bewältigung viel Zeit erforderlich ist. Zeit, die im Studium rar ist und die die Studenten investieren, müssen um sich diese Kenntnisse an zueignen.

Genau hier setzt unser Bachelorprojekt an, indem ein Hard- und Software-Produkt entwickelt wurde, das den Lernprozess verkürzt, die Elektronik modularisiert und gleichzeitig die vorteilhafte Möglichkeit bietet, das Erlernte in Funktionsmodelle einzubauen. Entstanden ist CUBIT ein Physical Computing Tool.

 

Der User experimentiert zunächst mit dem vereinfachten Breadboard, auf dem die standardisierten Module individuell aufgesteckt werden. Jedes Modul beinhaltet eine Funktion aus dem Elektronikbereich. Folgende Bauteile wurden modularisiert: Taster, Lichtsensor, Servomotor, LED, Potentiometer, Temperatursensor, Piezo-Lautsprecher und Vibrationsmotor. 

Anfänger sind u.a. meistens von den verschiedenen Konzepten der Pin-Belegungen wie digital/analog INPUTS/OUTPUTS irritiert. Diese Problematik wurde durch eine übersichtliche seperate Aufteilung, Farb-, Form- und Symbolkodierungen gelöst. Um eine größtmögliche Eindeutigkeit und Unterstützung in der Orientierung zu bieten, wurden auch habtische Aspekte in der Kodierung aufgenommen.

 

Die Software bietet sowohl eine textuelle, als auch eine visuelle Form des Codes an. Die grafische Variante ist eine reduzierte Form, die es erleichtert Parallelen zum textuellen Programmieren zu ziehen und dadurch leichter nachvollziehbar wird.

Eine große Beispielbibliothek an Projekten erleichtert die Auswahl oder Anpassung der Codes auf die eigenen Bedürfnisse.

Nachdem der Aufbau aufgebaut und programmiert ist, kann der User dazu übergehen die Module von der Experimentierplattform zu lösen und durch Adapter in seine Modelle zu integrieren.

 

CUBIT bietet dem Produktgestalter die Möglichkeit, seine Produkte qualitativ hochwertig, komplex und intelligent zu präsentieren.