HELP - Human Emergency Life Protection

Unsere Thesis HELP zeigt neue Wege in der Notfallhilfe auf. Ziel ist es, die Effizienz des bestehenden Notrufsytems durch eine Vielzahl von Erweiterungen zu steigern und damit die Sicherheit jedes Einzelnen zu erhöhen.

Prozessdiagramm

Kurzbeschreibung

Unsere Thesis HELP zeigt neue Wege in der Notfallhilfe auf. Ziel ist es, die Effizienz des bestehenden Notrufsytems durch eine Vielzahl von Erweiterungen zu steigern und damit die Sicherheit jedes Einzelnen zu erhöhen. 

Nutzen

In Not geratene Personen erhalten schnellere und präzisere Hilfeleistung. Die Zeit, bis professionelle Helfer vor Ort sind, wird sinnvoll genutzt.

Innovation

Neben den bestehenden Lösungen besitzt das Thema Notruf noch reichlich Entwicklungspotenzial für weitere Verbesserungen. Neue konzeptionelle Möglichkeiten ergeben sich durch die Komponenten heutiger Smartphones wie etwa Bluetooth, GPS, Beschleunigungssensoren oder ähnlichem. Zusätzlich verhelfen neue technische Möglichkeiten der Datenübertragung dem bereits bestehenden System zu einer höheren Effizienz.

Problemstellung

In aller Regel vergeht wertvolle Zeit, bis professionelle Hilfe sich vor Ort einfindet. Daher hängt das Leben einer Person oftmals von der Hilfsbereitschaft und Hilfsfähigkeit eines Laienhelfers ab. Jedoch ist nur ein verschwindend geringer Prozentsatz an Personen in der Lage, im Notfall Erste Hilfe zu leisten. 

Zielsetzung

Das Projekt HELP soll Personen ohne medizinische Kenntnisse in Notsituationen bei der Ersten Hilfe unterstützen. In Not geratenenen Personen soll schnellstmöglich geholfen werden - begonnen mit einer präzisen Situationsbeurteilung durch den zuständigen Leitsteller bis hin zur Anleitung als Ersthelfer vor Ort.

Umfang

HELP besteht aus einer Broschüre, die unser Gesamtkonzept vorstellt und erläutert. Zusätzlich haben wir ein Simulationsvideo entwickelt, das exemplarisch wesentliche Teile des Konzepts veranschaulicht. Das Video setzt sich aus vier Szenarien zusammen. 

Umfang

Szenarien

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Das erste Szenario demonstriert den Dialog zwischen Anrufer und Leitsteller. Der Anrufer verfügt über keinerlei Erste Hilfe Kenntnisse. Daher aktiviert der Leitsteller eine Anleitung auf dem Smartphone des Anrufers. Die auditiven Handlungsanweisungen des Leitstellers werden zusätzlich durch eine Kurzanimation auf dem Display des Anrufers visuell ergänzt.

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Das zweite Szenario zeigt einen Sturz, der vom Smartphone der verunglückten Person detektiert wird. Daraufhin wird (leicht verzögert) die Leitstelle automatisch kontaktiert. Da der Notfallort sehr abgelegen erscheint, alarmiert der Leitsteller sogenannte First Responder. Während sich professionelle Hilfskräfte noch auf der Anfahrt befinden, ist bereits ein First Responder beim Opfer eingetroffen, um lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Zudem ermittelt er mit seinem Smartphone Vitalwerte des Opfers, um dessen Gesundheitszustand zu überwachen.

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Das dritte Szenario zeigt ein brennendes Haus, aus dessen Dach Qualm steigt. Ein Passant wählt den Notruf und schildert die Lage. Der Leitsteller bittet den Anrufer, die Situation mit seinem Smartphone zu filmen. Die Vermutung des Leitstellers, dass die Lage ernster als vom Anrufer beschrieben ist, bestätigt sich. Daraufhin erhöht der Leitsteller in seiner Applikation die Anzahl der vorgeschlagenen Rettungskräfte.

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Im vierten Szenario erleidet eine ältere Person im Schlaf einen Herzinfarkt. Das Opfer trägt eine Vitaluhr, die auf die Detektion kritischer EKG Werte ausgelegt ist und folglich die Leitstelle automatisch alarmiert. Mittels Telemetrie erhält der Leitsteller die Vitalwerte des Opfers in Echtzeit.