GLOBE - mixed reality

Idee/Einführung

In dem Workshop 3 dimensionale Grundlagen im Medialen Raum bei Prof. Dr. Franklin Hernandez Castro befassten wir uns mit Bewegungen und Verformungen anhand von Partikeln. 
Wir überlegten uns ein System, das mit dem Betrachter interagieren kann. Die Interaktion, welche in Processing programmiert wurde, wird mit Hilfe der „Kinect“ und der Handbewegung gesteuert.

Hier haben wir uns von der Welt und ihrer Erscheinung inspirieren lassen. Dabei haben wir versucht die Welt durch eine Störung komplett aufzulösen, welche sich dann von allein wieder zusammensetzen soll. Die Bewegungen sollten dabei besonders harmonisch und fließend sein.

 

Technik

Die Benutzeroberfläche für unser Projekt beinhaltet eine Holobox, in der eine Glasscheibe im 45°  Winkel angebracht ist. 

Auf dieser Glasscheibe wird der Bildschirm, der im oberen Teil der Holobox verbaut ist, projiziert. Die Kinect wirft ein Infrarotnetz aus und ermittelt so den tiefsten Punkt, auf den wir in Processing unseren Cursor legen.

  

Umsetzung

Die Weltkarte besteht aus Partikeln, die anhand eines png. Bildes generiert werden. Durch das Auslesen der Farbwerte entsteht das Bild von GLOBE. 

Jeder Partikel besitzt einen weiteren transparenten und fixierten Ankerpunkt, der ebenso durch das png. ermittelt wird. Die verschiedenen Partikel sind durch eine unsichtbare Feder (Spring) verbunden. 

Die Springs befinden sich in einem physikalischem Umfeld und können sich je nach Interaktion ausdehnen und zusammenziehen.

 

Bedienung

Durch die Bewegungen des Nutzers im Aufnahmebereich der Kinect, kann mit dem Sketch interagiert werden. 

Die Welt dreht sich und durch Gesten mit der Hand, werden die Partikel abgestoßen. 

Sobald keine Interaktion mehr stattfindet, beruhigen sich die Partikel und finden sich zu deren Ausgangsposition zusammen.