Hologramm Labyrinth

Die Interaktion zwischen einem realen und virtuellen Objekt.

Aufgabe

Die Aufgabe im Fach 3-dimensionale Grundlagen  im medialen Raum bestand darin, in einem Glaskasten, auf dem ein Bildschirm mit Display liegt, einen im Processing erstellten Sketch zu präsentieren, der eine Interaktion zwischen einem realen Gegenstand und dem im Sketch virtuellen Objekten statt finden lässt. Dabei sollten die physikalischen Eigenschaften berücksichtigt werden.

 

Idee
Nach langer Recherche reifte die Idee ein Labyrinth zu programmieren, durch das sich eine Kugel interaktiv steuern lässt. Da noch ein realer Gegenstand fehlte, der mit dem Sketch interagiert, haben wir beschlossen das Labyrinth aus Holz zu bauen. Somit hatten wir das Labyrinth als unser reales Objekt und die virtuelle Kugel, die man durch dieses steuern kann.

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Umsetzung

Zunächst haben wir ein Labyrinth in Processing erstellt, das kleine Hindernisse in Form von Löchern beinhaltet, in die die Kugel nicht hineinfallen darf. Stürtzt die Kugel in ein solches Loch, ertönt ein Sound und die Kugel wird automatisch wieder zum Anfang zurückgesetzt. Im Anschluss daran wurde das Labyrinth maßgetreu nachgebaut. Die Wände des Labyrinths bestehen aus Holz, die auf einer Plexiglasplatte befestigt sind. Damit wollten wir die Wirkung eines schwebenden Labyrinths hervorrufen. Das Labyrinth wurde an die hintere Wand des Glaskasten gehängt. An einer im Glaskasten diagonal liegenden Glasplatte wird beim ablaufen des Sketches das Labyrinth gespiegelt. Das Virtuelle liegt nun direkt auf dem realen Holzlabyrinth und stimmt in allen Maßen überein. Durch Ausblenden der Wände des virtuellen Labyrinths sind letztendlich noch die virtuellen Hindernisse und die Kugel, so wie das reale Labyrinth, sichtbar. Die Steuerung der Kugel erfolgt durch Gesten, die ein kontrolliertes Führen der Kugel durch das Labyrinth ermöglicht. Als Hilfsmittel dafür dient die Kinect. Nun lässt sich die virtuelle Kugel durch das reale Labyrinth führen.