f.i.n.d.[x]

Diplomarbeit von Dirk Bader, Gerd Häußler und Andreas Zeischegg. Ausarbeitung eines grafischen Suchinterfaces.


Durch die Globale Informationsüberflutung, u.a. durch den steigenden Einsatz der neuen Medien, wird es bei einer Recherche immer schwieriger, die für den Benutzer relevanten Informationen zu finden (Bsp. Internet). Es ist im Gegenzug zur quantitativen Informationszunahme eine Abnahme in der Qualität zu verzeichnen. Navigations und Orientierungsmängel bei vorhandenen Suchmaschienen im www sind die Hauptgründe die zu diesem Mißstand führten. Es gibt keine Transparenz im Prozess der zwischen Suchen und Finden stattfindet (Black-Box-Prinzip). Es gibt z.B. kaum graphische Interfaces die dem Benutzer ein "Navigieren" durch die Daten ermöglichen könnten. Unser Ansatz war es, genau ein solches Interface zu entwickeln, daß Auswahl, Selektion und Strukturierung von Informationen für den Suchenden veranschaulicht. Zielgerichtetes, systematisches Suchen sollte genauso möglich sein, wie waches umherschweifen in einem eingegrenzten Informationsraum. Daher mußte ein solches System auf zwei Grundpfeilern stehen: Navigation und Orientierung. Mit Hilfe einer systematischen Vorgehensweise kann hierbei in wenigen Schritten eine große Datenmenge so weit ausselektiert werden, daß nur noch wenige, aber relevante informationen für die endgültige Suche übrig bleiben.

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Bei diesem Programm werden die einzelnen Informationsbausteine, also Dokumente, grafisch abstrakt dargestellt. Der Benutzer hat die Möglichkeit, mit dem Datenraum zu interagieren und durch gezielte Modifikationen, diesen so zu verändern und zu strukturieren, dass am Ende nur die recherchierten Informationen übrig bleiben. Der Vorteil dieses Programms liegt darin, daß die Informations-Strukturierung und die Informationsselektion durch die grafische Darstellung schnell visuell erfaßt werden können und der Benutzer somit immer ein direktes Feedback des Systems auf seine Suche erhält.

 

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