eWarn

Diplomarbeit von Johannes Böhm und Irina Zikofsky. Ausarbeitung der Datenbank-Anwendung eWarn.

eWarn ist ein Field-Tool der WHO (engl. World Health Organization), das zur Erhebung von Daten in Krisensituationen genutzt wird. Das können Umweltkatastrophen wie Tsunamis sein und auch Krankheitsausbrüche wie SARS oder Influenza. Die statistische Erfassung von Krankheits- und Todesfällen ist wichtig, um die Wahrscheinlichkeit von zukünftigen Epidemien und deren Verlauf zu bestimmen. Es handelt sich dabei um eine bereits funktionierende Anwendung, die in Zusammenarbeit der WHO weiter entwickelt wurde.

In der Arbeit wurde ein einfaches, intuitives Interface konzipiert und gestaltet, angepaßt an Benutzer und Situation. Gestalterische Richtlinien wie Benutzerführung, Interface-Gestaltung, Ergonomie und Struktur wurden stringent entwickelt und implementiert, um die heterogene Zielgruppe – großteils ohne Vorkenntnisse an Rechnersystemen – eine sichere und eindeutige Eingabe zu ermöglichen. Fehlinterpretationen und Fehleingaben können dadurch verringert werden.

Um die Datenanalyse zu verbessern wurde eine weitere Applikation - eWarnMaps - entwickelt, welche die aggregierten Daten visualisiert. 

Die durch "eWarn" gesammelten Daten werden in der Anwendung "eWarnMaps" weiter verwendet. Diese Anwendung ermöglicht eine geographische und zeitliche Visualisierung der aufgetretenen Symptome. Dadurch ist es möglich Zusammenhänge aufzuzeigen, die ohne diese interaktive Visualisierung nicht greifbar sind.