Das Herz

Arbeit von Ulf Harr, Florian Koch und Frank Linnenbach.

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Aufbau und Funktion des Herzens stellen komplexe Sachverhalte dar, die auf unterschiedlichen Ebenen zusammenwirken. Für eine Darstellung der verschiedenen Abläufe ist deshalb eine Betrachtung aus mehreren thematischen Blickwinkeln not- wendig. Ein System, das einen Einblick in diese Zusammenhänge verschaffen soll, muss deshalb gleichzeitigen Zugang zu verschiedenen inhaltlichen Aspekten ermöglichen. Bei der verwendeten Navigationsmetapher handelt es sich um eine Anzahl von Karten, ähnlich einem Karteikartensystem. Ein solcher Aufbau ist sehr flexibel, da er nicht an Hierarchien gebunden und daher inhaltlich beliebig erweiterbar ist. Um auf zusätzliche Navigationselemente verzichten zu können, wurden vom Betriebssystem her bekannte Funktionen wie Menüleiste und Fenster verwendet. Interaktionsmöglichkeiten werden durch Cursorveränderungen angezeigt. Innerhalb dieser Umgebung befinden sich einzelne "Karten". Ein solche Karte steht im multimedialen Kontext für eine Informationseinheit, die Text, Bild, Animation und Ton in sich vereinigt. Jede Karte repräsentiert einen überschaubaren inhaltlichen Abschnitt, der in Verbindung zum Gesamtzusammenhang steht. Diese Verbindung ermöglicht es, über einen Teilaspekt auf den Gesamtzustand des Systems und damit auf andere Teilaspekte einzuwirken. Der Benutzer kann somit in Abläufe eingreifen, Auswirkungen vergleichen und selbst Zusammenhänge herstellen. Mehrere thematisch zusammenhängende Karten werden zu Kärtchenstapel zusammenge- fasst, die jeweils in einem Fenster dargestellt werden. Die Benutzeroberfläche bietet so einen direkten Zugang zur Materie, ohne an eine feste thematische Reihenfolge gebunden zu sein.

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