Das singende, klingende Bäumchen |
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oder wie ich lernte den Noise zu lieben. – physische Interfaces zur Klangerzeugung und Klangkontrolle. (Laborwochen 2011 | Arduino / MIDI workshop)
Workshop Inhalt
In diesem Arduino Workshop wollen wir uns mit physischen Interfaces zur Klangerzeugung und Klangkontrolle beschäftigen und eine Sensorik für interessante Geräte bzw. Möglichkeiten entwickeln.
Um uns nicht lange mit dem eigentlichen Klang aufzuhalten werden wir mit Hilfe von MIDI (Musical Instrument Digital Interface) den Synthesizer (Klanggenerator) eurer Wahl ansteuern. MIDI ist ein Protokoll, das genutzt wird, um von einen Controller (Eingabegerät) aus, einen Synthesizer zu steuern.
MIDI wird dabei nur ein Rahmen für unsere Versuche im physischen Raum. Ziel des Kurses ist es zu experimentieren.
Die frei wählbaren Konzepte und Zielsetzungen können von einem konkreten Tool (wie z.B. dem Bau eines Step-Sequenzers) bis hin zu abstrakten Klangeingabe- oder Manipulierungsgeräten gehen. Vorstellbar wäre beispielsweise der Versuch einer Erzeugung von Klängen aus ‚banalen‘ Vorgängen (Wenn im Wald ein Baum umfällt, und keine ist da, was für Sounds (Reihe von MIDI-Signalen) könnte ein Arduino generieren?).
Im ersten Teil des Workshops wird als Grundlage eine Einführung in den Bereich des Physical Computing gegeben. Genauer, in den Umgang mit Sensoren, elektronischen Bauelementen, MIDI als Protokoll, dem Sensor-Board »Arduino« und dessen Entwicklungsumgebung (http://arduino.cc/).
Im zweiten Teil sollen daraufhin, in Teams von 2-3 Personen, technische Prototypen entstehen, die auch in Form und Gestalt möglichst aussagekräftig sein sollen.
Ziel des Workshops ist es vor allem, Techniken und Arbeitsmethoden im Bereich Physical Prototyping zu vermitteln. Das Augenmerk soll hierbei insbesondere auf den Prozess und dessen Gestaltung gelegt werden, da es gerade im Physical Computing zahlreiche Zwischenstufen von Prototypen gibt, die unterschiedlich zeitintensiv in ihrer Entwicklung sind. Wir werden versuchen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, in der vorgegebenen Zeit die richtige Zielsetzung zu finden, die natürlich möglichst weit entwickelt sein sollte. Darüber hinaus soll sie die Funktion bestmöglich skizzieren, simulieren oder sogar vollständig wiedergeben.
Ein Vorteil der Arbeit mit dem Sensor-Board Arduino liegt im großen Pool an Wissen (aus Foren und Tutorials), das uns dank des OpenSource-Gedanken von Arduino zur Verfügung steht. Hier gilt es zu lernen, die Informationen richtig zu filtern bzw. ein Verständnis für das "wonach suchen" zu entwickeln.
Der Kurs bedarf keiner Vorkenntnisse in Programmierung oder Elektronik. Gerade interdisziplinäre Teams lassen auf eine vor allem gestalterisch hochwertige Umsetzung hoffen.
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Teilnehmer
Andreas Belthle, Benjamin Smith, Christopher Rampf, Florian Adam, Florian Friesinger, Florian Staib, Irene Dahlmann, Jakob Bolay, Kevin Schulz, Marlene Menk, Michael Ognew, Sven Stumm, Thomas Schulz, Timo Stuehler
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Final results
RICE WIPE (Florian Friesinger, Sven Stumm)
{setup.voidDraw} (Irene Dahlmann, Florian Adam)
eSax Yooo (Marlène Menk, Florian Staib, Jakob Bolay)
Evergreen (Ben Smith, Timo Stühler, Thomas Schulz, Kevin Schulz)
Power Stick 5000 (Michael Ognew, Christopher Rampf, Andreas Belthle)
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Tutorials / Links
// using processing as a serial to MIDI converter
// using arduino as a MIDI device (using the midi firmaware for the Atmega8U2)
// weitere Infos
- Struktur des MIDI-Protokolls
- Electronic Music Interfaces (Text / grober geschichtlicher Abriß)















