Audacity Redesign |
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Redesign des beliebten Freeware-Sound-Editors.
Audacity ist einer der beliebtesten und besten Sound-Editor im Freeware-Sektor.
Neben den Standartfunktionen eines Sound-Editors wie etwa das Schneiden oder Editieren mit Effekten, verfügt Audacity über eine Aufnahmefunktion. Diese Tatsache macht das Programm in Podcast-Kreisen sehr beliebt.
Darüber hinaus verfügt die Software über nur eine Timeline, erlaubt dabei aber den Import von mehreren Audiodateien. Somit ist es gut geeignet um Hörspiele und Ähnliches zu erstellen bzw. zusammenzustellen.

Audacity 1.3.6 Beta
Konzeption
Nach Abschluss der Analyse haben wir uns überlegt was an Audacity verbessert werden kann oder soll.
Informationsarchitektur
- Neuorganisation der Elemente auf der Oberfläche
- Beseitigung von Redundanzen im Effektmenu bzw. Zusammenfassung der Effekte
- deutlichere Informationshierarchie z.B. Trennung von Recording, Editing und Mastering
- Darstellung von angewandten Effekten
Visuelles Erscheinungsbild
- einheitliches visuelles Erscheinungsbild
Interaktion
- fließende Übergänge vor allem bei der Bearbeitung der Waveform
- einheitliches Buttonverhalten
Funktionen
- Nonlineare Bearbeitung
- Effekt-Protokoll
- Videoanzeige-Funktion welche synchrone Aufnahme erlaubt
Audacity redesigned
Wichtige Änderungen
Zum Bearbeiten der Waveform gibt es keine separaten Werkzeuge mehr. Fährt man mit der Maus über die Waveform hilft eine Linie die Cursorposition in der Timeline zu erkennen um bei Bedarf einen Zeitraum präzise zu markieren.
Zum Verschieben eines Tracks in der Timeline gibt es nun eine eigene Fläche. Die 100-Prozent-Ansicht unten, zeigt ebenfalls den - in der Bearbeitungsansicht - aktuell sichtbaren Bereich. Außerdem fungiert sie als Scrollbar für diesen Bereich.
Durch Rechtsklick über der Waveform bekommt man ein Menu. Dieses beinhaltet sämtliche Funktionen aus dem Editing-Bereich sowie die Effektauswahl.
Das Effekt-Protokoll links, enthält alle angewandten Effekte und erlaubt die nachträgliche Editierung sowie das Ersetzen, Entfernen und temporäre Deaktivieren.
Jeder neue Effekt bekommt eine Farbe zugewiesen um seinen Wirkungsbereich an der Waveform zu sehen. Dazu wurden 10 Farben ausgesucht, welche gut von einander unterscheidbar sind und sich gut in das Gesamtbild fügen.
Da Audacity gerne zum Vertonen von Podcasts verwendet wird, ist eine Video-Funktion denkbar. So wäre es komfortabler sein Video synchron zu vertonen. Dabei würde schon eine Miniaturansicht genügen. Da ein Video bereits eine oder mehrere Audiospuren enthalten kann, währe ein Bearbeiten dieser ebenfalls wünschenswert.
Simulation
Es wurden zwei - zum Teil interaktive - Simulationen - welche die Funktionsweise einiger Elemente sowie verschiedene Übergänge zeigen - erstellt. Dazu wurde zunächst ein plausibles Storyboard angelegt:
1. Sprachaufnahme
2. Probehören
3. Entfernen des Rauschens durch den Noise-Removal-Effekt
4. Importieren einer Audiodatei
5. Verschieben der Aufnahme auf der Timeline
6. Ergebnis anhören
Die nächste Simulation zeigt das nachträgliche Editieren von Effekten.
Klick man auf den farbigen Balken der dem Wirkungsbereich des entsprechenden Effekts entspricht, wird weiteres Bearbeiten möglich. So kann man an der Begrenzungslinie den Wirkungsbereich vergrößern bzw. verkleinern.
Erlaubt der Effekt ein Ein- und Ausfaden, so wird dieses durch Bezierkurven dargestellt.
Durch horizontales Verschieben des ersten Punktes kann man die Größe des Übergangsbereiches verändern.
Am zweiten Punkt ist es möglich durch freies Verschieben des Anfassers den Verlauf der Bezierkurve zu verändern und somit den Übergang entsprechend editieren.
audacityRedesign_doku.pdf
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