blocks – Drohnen-Programmier-Kit

blocks ist ein Drohnen- und Programmierbaukasten. Mit Hilfe von Code-Bausteinen kann man spielerisch den Umgang mit Programmierlogiken erlernen. blocks ist also für jeden, der Technologie selber machen und nicht einfach nur konsumieren möchte!

blocks ist ein Drohnen- und Programmierbaukasten.
Mit Hilfe von Code-Bausteinen kann man spielerisch den Umgang mit Programmierlogiken erlernen.
blocks ist also für jeden, der Technologie selber machen und nicht einfach nur konsumieren möchte!

  

Wir leben in einer Welt, in der Programmieren lernen einen immer höher werdenden Stellenwert bekommt. Aber wie können wir Kinder da heran führen?

Hier kommt blocks ins Spiel. Mit dem Set, bestehend aus einer kleinen Drohne und der dazugehörigen Anwendung, können Logiken des Programmierens direkt auf die reale Welt übertragen werden.

Man kann mit Hilfe eines internetfähigen Tablets sofort loslegen und binnen kurzer Zeit der Drohne selbst erstellte Bewegungsmuster und -abläufe beibringen.

   

Die Anwendung ist hands-on. Der Nutzer wird aktiv zum Mitmachen aufgefordert. Um die Drohne zu programmieren, werden Code-Bausteine einfach ineinander gesetzt. Ein Arduino-Board überträgt dann die Daten auf den Empfänger in der Drohne.

 

blocks richtet sich aktiv an Kinder ab einem Alter von zehn Jahren. Das bedeutet, die App muss »kinderleicht« und intuitiv aufgebaut sein. Um das zu gewährleisten – bzw. alle Technik-Fans schnell und erfolgreich ans Ziel zu bringen – sind die ersten Schritte in Form verschiedener, einführender Level gestaltet. Hier wird der schnelle Lernerfolg und die Einfachheit der Anwendung deutlich. Schon wenige Bausteine führen zum gewünschten Ergebnis. 
Sein daraus erlerntes Wissen kann man dann im nächsten, anspruchsvolleren Level vertiefen oder frei an den eigenen Projekten arbeiten.

Das Programmieren soll in erster Linie Spaß machen. Darum wird hier der Code nicht per Hand geschrieben, sondern mit unterschiedlichen Bausteinen erzeugt.
Das Interface soll an Bauklötze/Legosteine erinnern und genauso vielseitig kombinierbar sein. Die Logik erschließt sich aus der Gruppierung und Benennung der Bausteingruppen. Auch das gezielte Audio-Feedback und die farbliche Kodierung hilft einem, die richtigen Steine aneinander zu setzen. 

blocks ist beliebig erweiterbar. Wem die mitgelieferte Drohne noch zu wenig Möglichkeiten bietet, kann sie kurzer Hand aufrüsten. Weitere Sensoren, aber auch Elemente wie LEDs, Kamera- und Video-Shields oder stärkere Motoren können angebracht werden. Im Quellcode der Anwendung kann man die neuen Teile einfach mit einbinden.

 

 

 Der Programmier-Code ist in Bausteinen hinterlegt. So muss dieser nicht durch Texteingabe erfolgen.


Bausteinprinzip

Die Anwendung ermöglicht das erstellen von Code ohne selbst textbasiert programmieren zu müssen. Der Programmcode der Drohne ist illustrativ auf Bausteine hinterlegt. Die Steine sind in spezielle Gruppen unterteilt und enthalten unterschiedliche Eigenschaften. Mit Hilfe eines auf Aktivitäten basierten Modells, werden Fehler durch Eventframes ausgeschlossen.

Um übertragbaren Code zu erstellen, müssen die Bausteine chronologisch angeordnet werden. Wird ein Stein nach oben oder unten verschoben, hat dies Auswirkung auf den Bewegungsablauf der Drohne. 

 

 

Der Nutzer wird durch verschiedene Level mit dem Interface und der Logik vertraut gemacht.

 

Levelprinzip

Damit die App kinder- und anfängergerecht aufgebaut ist, bedienen wir uns dem Levelprinzip. Man wird mit der ersten Interaktion in das erste Level gelenkt. Hier wird einem das Interface und seine Bedienung erklärt. Außerdem wird hier der schnelle Lernerfolg und die Einfachheit der Anwendung deutlich. Danach kann man sein Wissen im nächst anspruchsvolleren Level vertiefen oder frei an eigenen Projekten arbeiten.

 

 

Kinder- und anfängergerechte Gestaltung

Kindern ab 10 Jahren den Einstieg ins Programmieren zu ermöglichen, braucht ein passendes Lehrumfeld. Ablenkung durch zu viel klickbares oder zu viele Farben sollte vermieden werden. Die Schwierigkeit besteht darin den Fokus auf den richtigen Objekten zu behalten.

Zur Gestaltung zählt hierbei auch die Komplexität aus der Sprache zu nehmen. Bedienelemente müssen leicht verständlich sein und dürfen nicht zu Missverständnissen führen.

Auch der schnelle Lernerfolg muss sichtbar sein. Aufgaben dürfen nicht zu lange dauern. Die Drohne soll schnell angesteuert werden können. 

 

  

Verwendung von Audio

Sounds sollen das visuelle Konzept unterstützen. Durch den gezielten Einsatz von Geräuschen können Bausteine schneller erkannt und der Lernerfolg optimiert werden.

Die verschiedenen Bausteingruppen bekommen ihren individuellen Klang. Dieser ist beim abheben, als auch beim setzen auf die Arbeitsfläche zu hören.

Im Zusammenspiel mit mehr Bausteinen ergibt sich eine weitere Melodie, welche Aufschluss über die richtige Platzierung gibt. So wird die Bestätigung hörbar, dass dieser Baustein chronologisch zum vorherigen passt. Eine neutrale Melodie würde entstehen, wenn der Code die Drohne nicht zum sicheren fliegen und landen bringen kann.